GLG Terminvorschau

Herzwochen 2019: Wie schützt man sich vor dem plötzlichen Herztod?

3. November, 9.30 Uhr, im Paul-Wunderlich-Haus am Eberswalder Markt

6. November, 17 Uhr, im Dominikanerkloster Prenzlau, Uckerwiek 813

 

„Bedrohliche Herzrhythmusstörungen: Wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod?“ Dieses Thema hat die Deutsche Herzstiftung für die jährlichen Herzwochen im November gewählt. Bundesweit finden dazu über 1.000  Veranstaltungen statt. Auch die Kardiologie des GLG Werner Forßmann Klinikums und die Klinik für Innere Medizin des GLG Kreiskrankenhauses Prenzlau beteiligen sich: am 3. November im Paul-Wunderlich-Haus am Eberswalder Markt und am 6. November im Dominikanerkloster Prenzlau. In Eberswalde wird Dr. Stefan Hoffmann, Chefarzt der Kardiologie im GLG Werner Forßmann Klinikum, in einem Referat ausführlich auf die Entstehung und Behandlungsmöglichkeiten des plötzlichen Herztodes eingehen. Dazu gibt es für alle Besucher die Möglichkeit zum Risiko-Check und zum Ausprobieren von Rettungsmaßnahmen am Modell. In Prenzlau spricht Chefarzt Chris­tian Scheer von der Klinik für Innere Medizin des Kreiskrankenhauses Prenzlau über das Thema und beantwortet gern auch individuelle Fragen der Teilnehmer. Die Botschaft lautet: Der  plötzliche  Herztod  ist  in  aller  Regel  kein  schicksalhaftes  Ereignis,  von  dem  es  kein  Entkommen gibt. Dazu Dr. Stefan Hoffmann: „Die  koronare  Herzkrankheit  (KHK)  ist  beim plötzlichen Herztod die  häufigste  zugrundeliegende  Erkrankung.  Sie  wiederum  ist  verur­sacht  durch  Risikofaktoren  wie  Bluthochdruck,  Diabetes,  Fettstoffwechselstörungen.  Auch Vererbung  und  ein  ungesunder  Lebensstil  spielen  eine  Rolle, ebenso Herzmuskel- und Herzklappenerkrankungen sowie Herzfehler. Überwiegend betroffen sind Menschen im mittleren und höheren Alter. Die beste Strategie ist  es,  Herzerkrankungen  – allen  voran  die  KHK  – frühzeitig  zu  erkennen  und  zu  behandeln.“ Beginn ist in Eberswalde um 9.30 Uhr, in Prenzlau um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

 

Ethik-Tag: Schenkst DU mir DEIN Herz?

6. November, 14 Uhr, GLG Martin Gropius Krankenhaus, Oderberger Straße 8, Eberswalde

 

Ist Organspende selbstverständlich? Sollte jeder einen Organspende-Ausweis besitzen? Vor einem Jahr hat der Deutsche Bundestag den Vorschlag des Bundesgesundheitsministers aufgegriffen, wonach „... jeder Mensch potenzieller Organspender sein sollte, ... wenn er zu Lebzeiten nicht widerspricht ...“ Somit ist die „Widerspruchslösung“ aktueller Anlass, sich am 6. November beim Ethik-Tag der GLG mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen. In seinem Vortrag „Organspende – das Sorgenkind der Transplantationsmedizin“ wird PD Dr. Sascha Weiß die wichtigsten Aspekte aus eigener erfahrener Sicht darstellen. Er ist Experte für Organtransplantation in Theorie und Praxis, hat in entsprechenden Fachbereichen unter anderem der Charité gearbeitet und ist heute stellvertretender Ärztlicher Leiter des GLG Werner Forßmann Klinikums und Direktor der dortigen Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie sowie Ärztlicher Koordinator des Fachbereichs Chirurgie. Darüber hinaus ist es gelungen, Prof. Dr. Giovanni Maio, M.A. phil., vom Institut für Ethik und Geschichte für Medizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, als Referenten zu gewinnen, zu dessen bekannten Publikationen das Lehrbuch für Ethik und Medizin „Mittelpunkt Mensch“ gehört.  Die Veranstaltung bietet zugleich Raum für die Diskussion. Beginn ist um 14 Uhr im  Andachtssaal des GLG Martin Gropius Krankenhauses in der Oderberger Straße 8 in Eberswalde. Die Veranstaltung ist offen für jeden. Der Eintritt ist frei. Ärztliche Teilnehmer erhalten vier Fortbildungspunkte von der Landesärztekammer.

 

 

VORSCHAU

 

Bürger- und Gesundheitsforum

Angst, Depression und Suchterkrankungen bei schweren körperlichen Erkrankungen (z.B. COPD, Lungenkrebs)

Mittwoch, 20.11.2019, 17 Uhr, Caféteria des Krankenhauses Angermünde

 

Dieses Bürgerforum legt einen Schwerpunkt auf seelische Folgen schwerer körperlicher Erkrankungen. Welche Behandlungsoptionen gibt es, wenn Lunge oder Herz durch Krankheit schwer geschädigt sind – wie geht man damit um, wenn Behandlungsmöglichkeiten einer körperlichen Erkrankung an Grenzen stoßen? Dr. Martin Sandner, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie/-somatik und Suchtmedizin, und Dr. Christoph Arntzen, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am GLG Krankenhaus Angermünde, stellen auf der gemeinsamen Veranstaltung vor, wie durch einen multidimensionalen Behandlungsansatz verschiedener Fachgebiete und Fachdisziplinen (somatische Behandlung,  Physio-, Ergo- und Psychotherapie) den betroffenen Patienten geholfen werden kann. Es werden Möglichkeiten anhand von Beispielen aufgezeigt und auch individuelle Fragen der Teilnehmer beantwortet. Der Eintritt ist frei.

 

 

GLG-Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: 03334 69-2105, E-Mail: andreas.gericke@remove-this.glg-mbh.de