Mittwochskolloquium zur Psychiatriegeschichte

Welche Wurzeln haben institutioneller Zwang und Gewalt in der Kinderpsychiatrie und inwiefern sichern heutige Rahmenbedingungen die Selbstbestimmtheit von Kindern, Jugendlichen und Familien bei psychiatrischen Therapien? Diese Frage steht im Mittelpunkt eines Kolloquiums der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters im GLG Martin Gropius Krankenhaus am 27. November. Anregungen zur Diskussion geben dabei Vorträge von Prof. Dr. Hubertus Adam, Chefarzt der Klinik, und Dr. Klaus Schepker, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Universitätsklinikums Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, ein bekannter Forscher und Medizinhistoriker auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Der Titel seines Vortrags lautet: „Psychiatriegeschichte:  Die Wurzeln der deutschen Nachkriegspsychiatrie – Das Anstaltswesen unter besonderer Berücksichtigung der Behandlung von Kindern und Jugendlichen in den 50er und 60er Jahren.“ Beginn der Veranstaltung ist um 15 Uhr, das Krankenhaus befindet sich in der Oderberger Straße 8 in Eberswalde. Der Eintritt ist frei.

 

 

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