Moderne Operationstechnik für die Region – Klinikum startet mit roboterassistierten Eingriffen
Mit der Einführung des da Vinci-Operationssystems erweitert das GLG Werner Forßmann Klinikum Eberswalde sein Spektrum minimalinvasiver Operationsverfahren. Was kann die neue Technik – und welchen konkreten Nutzen haben Patientinnen und Patienten davon? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt einer weiteren Veranstaltung der Reihe „Medizinischer Dienstag“, zu der das Klinikum am 8. September alle Interessierten herzlich in das Paul-Wunderlich-Haus am Eberswalder Markt einlädt. Beginn: 18 Uhr.
Die robotische Assistenz ermöglicht es den Operateuren, Eingriffe mit hochbeweglichen Instrumenten und einer stark vergrößerten, dreidimensionalen Sicht auf das Operationsgebiet durchzuführen. Der Roboter operiert dabei nicht selbst: Jede Bewegung wird vom Operateur gesteuert und unmittelbar auf die Instrumente übertragen. Zum Einsatz kommt das System fachübergreifend, zunächst in der Allgemein- und Visceralchirurgie sowie der Urologie. Weitere Fachrichtungen werden das Spektrum ergänzen. PD Dr. med. Sascha Weiß, Chefarzt der Allgemein-, Visceral-, Thorax- und Gefäßchirurgie und Ärztlicher Direktor des Krankenhauses, und PD Dr. med. Steffen Lebentrau, Chefarzt der Klinik für Urologie, werden dem Publikum das da Vinci-System anschaulich vorstellen und allgemeinverständlich erklären, wie roboterassistierte Operationen funktionieren, wo ihre Möglichkeiten liegen und für welche Patienten sie infrage kommen.
Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen und zum persönlichen Gespräch. Der Eintritt ist frei