SOS nach Vergewaltigung

Das GLG Werner Forßmann Klinikum ist Partner des Angebots „Medizinische Soforthilfe und vertrauliche Spurensicherung nach Vergewaltigung“. Dabei wird Betroffenen von sexualisierter Gewalt, unabhängig von einer Anzeige bei der Polizei, sofortige ärztliche Hilfe ermöglicht – auch wenn diese an sich zunächst keine sichtbaren Verletzungen bemerken. Das Angebot der vertraulichen Spurensicherung richtet sich an Betroffene von sexualisierter Gewalt, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sexueller Identität und Orientierung oder der sozialen Beziehung zum Täter/ zur Täterin. Medizinisches Fachpersonal leistet Beistand, jegliche medizinische Hilfe und sichert Tatspuren. Betroffene haben später genügend Zeit, sich in aller Ruhe zu überlegen, ob sie nachträglich Anzeige erstatten möchten. Auf das Beweismaterial kann, da es verschlüsselt und sicher für zehn Jahre aufbewahrt wird, später zurückgegriffen werden. Neben Hilfsangeboten vor Ort wird auch über Opferschutzeinrichtungen und Beratungsstellen informiert.

Jede Vergewaltigung ist ein medizinischer Notfall! Für die vertrauliche Sicherung der Spuren spielt die Zeit eine entscheidende Rolle. Die meisten Spuren können nur innerhalb weniger Tage nach der Tat gesichert werden. Betroffene sollten sich so schnell wie möglich in ärztliche Behandlung begeben, wenn möglich nicht duschen oder die Bekleidung wechseln. Eine Vertrauenspersonen kann gern mitgebracht werden.

www.sos-nach-vergewaltigung.de

 

GLG Werner Forßmann Klinikum Eberswalde
Rudolf-Breitscheid-Straße 100, 16225 Eberswalde
Telefon: 03334 69-0

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