Krankenhausgeschichte

90 Jahre Kreiskrankenhaus Prenzlau

2017 feierte das Kreiskrankenhaus Prenzlau seinen 90. Geburtstag. Das traditionsreiche Haus lebt damals wie heute von den Mitarbeitern, die der Klinik ein Gesicht geben. Anlässlich des Jubiläums entstand ein Film, der die wechselvolle Geschichte des Hauses beleuchtet.

Traditionshaus in Prenzlau

Das Krankenhaus Prenzlau wurde in den Jahren 1926/1927 erbaut. "Auf daß von diesem Haus Segen ausgehen möge für unser Uckermärker Land" - mit diesen Worten des damaligen Landrates wurde die feierliche Einweihung am 6. August 1927 vollzogen.

Nach 1945 errichtete die Stadt Prenzlau zusätzlich eine Poliklinik und eine Nebenstelle des Krankenhauses mit einer Spezialabteilung.

Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde das Krankenhaus im Rahmen eines neu aufgestellten Landeskrankenhausplanes als ein Haus der Grundversorgung eingestuft. Um den neuen Anforderungen an die Organisationsstruktur gerecht zu werden, wurde 1993 die Gesellschaft „Kreiskankenhaus Prenzlau GmbH“ gegründet. Alleiniger Gesellschafter war der Landkreis Uckermark.

2004 wurde das Krankenhaus der Medizinisch & Soziales Zentrum Angermünde gGmbH angeschlossen, und es erfolgte eine Umfirmierung zur Medizinisch-Soziales Zentrum Uckermark gGmbH. Diese ist seit 2005 100%-ige Tochtergesellschaft der GLG Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH.

In unserem Krankenhaus verbindet sich denkmalgeschützte Bausubstanz mit modernen Erweiterungen. 2009 kam der neue „OP-Trakt“ hinzu.
Er umfasst OP-Säle, Notaufnahme und den Intensivmedizinbereich. In den Folgejahren wurde zunehmend in moderne Geräte, Ausstattung sowie in Aus-
und Weiterbildung investiert. Darüber hinaus wurden die Anstrengungen, das GLG Kreiskrankenhaus Prenzlau zu einem komplexen Gesundheitszentrum
mit einer engen Verbindung von stationären und ambulanten Gesundheitsleistungen auszubauen, intensiviert.