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Diabetische Retinopathie
Diabetes ist eine weit verbreitete Erkrankung, die zahlreiche gesundheitliche Komplikationen mit sich bringen kann. Eine der ernsthaften Folgeerscheinungen von Diabetes ist die diabetische Retinopathie, eine Erkrankung, die das Augenlicht schwer beeinträchtigen kann. In unserer Klinik bieten wir umfassende Diagnose- und Behandlungsmaßnahmen, um die diabetische Retinopathie frühzeitig zu erkennen und effektiv zu behandeln.
Wir nehmen am Disease-Management-Programm (DMP) für die strukturierte Behandlung von Diabetikern teil und helfen die Erkrankung frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Unsere Klinik nutzt modernste diagnostische Verfahren, um die diabetische Retinopathie frühzeitig zu erkennen:
Augenspiegelung (Ophthalmoskopie):
Eine gründliche Augenuntersuchung ist der erste Schritt zur Diagnose. Hierbei untersucht der Augenarzt den Augenhintergrund und kann geschädigte Blutgefäße, Netzhauteinblutungen und Fettablagerungen erkennenFluoreszenzangiographie:
Ein Farbstoff wird in die Armvene injiziert, um die Blutgefäße der Netzhaut sichtbar zu machen. So können undichte Stellen oder neue Gefäßbildungen erkannt werden.Optische Kohärenztomographie (OCT):
Dieses hochauflösende Bildgebungsverfahren ermöglicht eine detaillierte Ansicht der Netzhautschichten und hilft, Flüssigkeitsansammlungen oder Schwellungen zu identifizieren.Die Behandlung der diabetischen Retinopathie richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung und den individuellen Bedürfnissen des Patienten. In unserer Klinik bieten wir folgende Therapiemöglichkeiten an:
Lasertherapie:
Die Laserkoagulation hilft, undichte Blutgefäße zu verschließen und das Wachstum neuer Gefäße zu verhindern. Dies kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen oder stoppen.Injektionen:
Medikamente wie unter anderem Anti-VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor) können direkt in das Auge injiziert werden, um das Wachstum neuer, abnormaler Blutgefäße zu verhindern und Schwellungen zu reduzieren.Vitrektomie:
Bei schweren Formen der Retinopathie kann eine Vitrektomie notwendig sein. Hierbei wird der Glaskörper zusammen mit Blutresten entfernt und die Traktionen der neugebildeten Blutgefäße an der Retina beseitigt. Die ischämischen Netzhautareale werden intraoperativ per Laserfotokoagulation behandelt.Diabetische Retinopathie ist eine ernsthafte Erkrankung, die das Sehvermögen stark beeinträchtigen kann. Die beste Vorbeugung gegen diabetische Retinopathie ist eine konsequente Kontrolle des Blutzuckerspiegels sowie regelmäßige Augenuntersuchungen. Wir empfehlen Diabetespatienten, mindestens einmal jährlich eine umfassende Augenuntersuchung durchführen zu lassen, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen.